Exchange mit Eulen

Von | 27. November 2019

Aus Datenschutzgründen und anderen Überlegungen heraus ist es sehr sinnvoll, das offiziele E-Mails, die man als Verantwortlicher im Verein schreibt eher nicht über die private Adresse gehen, sondern über eine Domain also Mail-Server des Vereins. So weit so gut.

Wenigr gut ist, wenn die für IT Verantwortlichen im Verein, sich dabei auf properitäre Systeme zurückziehen, also Microsoft Exchange verwenden. Und das nur über das Mircosoft eigene Protokoll.

Das man POP3 abschaltet ok. Aber das der Internet Standard IMAP mit einer angemessenen Verschlüsselung aus “Sicherheitsgründen” auch nicht angeboten ist, ist aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung. (Oder aber das Microsoft Produkt wird für so grottig gehalten, das IMAP unsicher ist.)

Selbst die CDU hat auf Ihrem Parteitag am 22-24.12.2019 in Leipzig beschlossen:

“Die offenen und gemeinsam entwickelten Standards des Internets und die offenen Schnittstellen sind die Prinzipien, die wir für die Digitalisierung Deutschlands heranziehen. …
Deshalb gilt künftig für alle (öffentlichen) Digitalisierungsprojekte in Deutschland: Auftragsvergabe und Förderung sind an die Einhaltung der Prinzipien Open-Source und offene Standards gebunden. Durch öffentliche Mittel finanzierte Software soll allen Bürgern dienen. Zusätzlich sollen freie und offene APIs den Zugang für unabhängige Entwicklungen erleichtern.”

https://fsfe.org/news/2019/news-20191125-01.de.html

Nun denn, es gibt natütlich eine Lösung. EULE, für 10 Eur/Jahr lassen sich damit Exchange Konten die über OWA erreichbar sind in das ganz normale Thunderbird einbinden. Damit hat man dann alle seinen Mails wieder zusammen in einer sinnvollen Verwaltung auf dem PC/Laptop.

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